Weg hinaus?

Hm...es ist irgendwie seltsam. Man weiß, wo man hin will, man was, was man will und man weiß sogar, dass man mit Sicherheit ans Ziel gelangen wird.
Warum also, verspürt man dann trotzdem immer wieder das Gefühl abbiegen zu wollen, obwohl vor einem eine sichere Straße liegt? Wieso sollte man nicht den sicheren und halbwegs bekannten Weg gehen?
Ich glaube es ist Neugier, und ganz einfach die Länge des Weges. Es könnte ja sein, dass der andere Weg kürzer ist, doch ob dort auch so ein wunderschönes Ende liegt? Wenn man es nicht ausprobiert, kann man es nicht wissen.
Aber eines muss einem klar sein, diese Wege, die vom großen und wunderbaren Weg abzweigen, der von der hellsten Sonne erhellt wird, diese abzweigenden Wege sind Einbahnstraßen, es gibt also kein zurück mehr.
Ich glaube die Gefahr, so in eine Sackgasse oder Schlimmeres zu gelangen, ist mir zu hoch, und so bleibe ich mit gutem Gewissen auf dem mir bekannten Weg.

30.5.07 18:55

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lebenshungrig / Website (5.6.07 17:09)
Vielleicht führt der bekannte Weg gar nicht ans Ziel. Oder warum sollte man dann den schon bekannten Weg ein zweites mal gehen? Und hin und wieder kann das "kein Zurück" aufregend und wunderschön sein.

"Es gibt auf der Welt einen einzigen Weg, welchen niemand gehen kann außer dir. Wohin er führt, frage nicht! Gehe ihn!" (Nietzsche)

Ich wünsche dir einen wunderschönen Weg Urgi-San

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